Schon zu Beginn meiner Berufslaufbahn lagen mir Kinder und
Jugendliche am Herzen, die mit besonderen Herausforderungen
konfrontiert waren.
Dabei zeigte sich mir wiederum, dass nicht nur
der Körper, sondern auch Geist und Seele eine wichtige Rolle spielen:
Wer sich nicht wohlfühlt, nimmt oft Rollen ein, die seiner Persönlichkeitsentwicklung
nicht dienlich sind oder entwickelt z.B. negative Verhaltensmuster und
Lernblockaden.
Auf der Suche nach einer ganzheitlichen und stärkenorientierten Arbeitsweise entschied ich mich daher ganz bewusst für die Psychomotorik und habe die Ausbildung 2006 erfolgreich abgeschlossen.
Psychomotorik (IPE) ist eine bewegungsorientierte Integrative Pädagogisch-Therapeutische Entwicklungsförderung für alle Altersgruppen, die auf einem ressourcen- und stärkenorientierten Ansatz basiert.
Sie beschreibt nicht nur das Zusammenspiel von Körper und Psyche,
sondern auch die enge, wechselseitige Einheit von Bewegung,
Wahrnehmung, Denken, Fühlen und Handeln.
Bewegung fördert dabei
die körperliche Entwicklung und dient zugleich als zentrales Medium, über
das der Mensch seine Umwelt wahrnimmt, Erfahrungen sammelt und Kompetenzen
aufbaut - Psychomotorik (IPE) unterstützt somit die Entwicklung in allen
Bereichen.
Im Mittelpunkt stehen die Erweiterung der Handlungskompetenz - auch im sozialen Kontext - sowie die Entwicklung einer stabilen, kompetenten Persönlichkeit innerhalb der jeweiligen individuellen Möglichkeiten und unter Beachtung von Werten wie Rücksicht, Respekt und Toleranz gegenüber anderen.
In der Begleitung - sowohl mit Kindern, Jugendlichen als auch mit Erwachsenen - liegt ihr zentraler Mehrwert darin, dass Veränderung nicht nur über Sprache und Einsicht erfolgt.
Innere Themen werden über Körper, Wahrnehmung und Handlung direkt
erfahrbar.
Der Schritt vom Verstehen ins Tun wird unmittelbar unterstützt.
So entsteht nachhaltige Veränderung, ähnlich wie in der tiergestützten Arbeit oder in lerntheoretischen und verhaltensnahen Ansätzen (mehr darüber www.majewski-akademie.de).